Nach fünf Jahren ist noch nicht Schluss:

Warum ich als Bürgermeister von Bad Iburg weitermachen möchte

Fünf Jahre als Bürgermeister von Bad Iburg liegen hinter mir. Fünf Jahre mit vielen Entscheidungen, Veränderungen und Herausforderungen – aber auch mit Entwicklungen, die zeigen, welches Potenzial in unserer Stadt steckt.

Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, sehe ich vieles, was wir gemeinsam auf den Weg gebracht und erreicht haben. Gleichzeitig sehe ich aber auch die Aufgaben, die noch vor uns liegen, Projekte, die weitergeführt werden müssen, und Chancen, die wir für Bad Iburg nutzen sollten.

Genau deshalb möchte ich weitermachen.

Verantwortung übernehmen - auch wenn Entscheidungen nicht immer einfach sind

Als ich vor fünf Jahren das Amt des Bürgermeisters übernommen habe, war mir bewusst, dass diese Aufgabe weit mehr bedeutet, als Projekte anzustoßen und Ideen zu entwickeln.

Bürgermeister zu sein bedeutet für mich vor allem, Verantwortung zu übernehmen. Entscheidungen zu treffen, sie zu erklären und auch dann zu ihnen zu stehen, wenn sie nicht überall auf Zustimmung treffen.

Nicht jede Entscheidung der vergangenen Jahre war einfach. Und natürlich gibt es Dinge, bei denen auch ich mir gewünscht hätte, dass wir heute schon weiter wären.

Kommunalpolitik funktioniert aber nicht mit schnellen Versprechen. Viele Entwicklungen brauchen Zeit, verlässliche Strukturen, eine solide Finanzierung und Menschen, die bereit sind, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Für mich war deshalb immer entscheidend, nicht nur darüber zu sprechen, was wir für Bad Iburg erreichen möchten, sondern auch dafür zu sorgen, dass aus Ideen konkrete Entwicklungen werden.

In fünf Jahren ist viel passiert

In den vergangenen Wochen habe ich auf viele Bereiche zurückgeblickt, die Bad Iburg heute und in Zukunft beschäftigen.

Wir haben unsere Finanzen stabilisiert und wichtige Grundlagen für die kommenden Jahre geschaffen. Wir haben in Schulen, Kinderbetreuung und Infrastruktur investiert, die Digitalisierung unserer Verwaltung vorangebracht und unseren Tourismus- und Gesundheitsstandort weiterentwickelt.

Wir haben uns mit der Zukunft unserer Feuerwehr beschäftigt, Projekte auf den Weg gebracht und gemeinsam daran gearbeitet, Bad Iburg als attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Lebensstandort weiterzuentwickeln.

Dabei ging und geht es mir nicht darum, am Ende einer Amtszeit eine möglichst lange Liste abgeschlossener Projekte präsentieren zu können.

Entscheidend ist für mich, ob wir Entwicklungen angestoßen haben, die Bad Iburg langfristig voranbringen.

Denn nach fünf Jahren ist natürlich nicht alles abgeschlossen.

Und genau das ist für mich kein Grund aufzuhören.

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Es gibt noch viel zu tun

Bad Iburg hat große Stärken und ebenso große Potenziale. Diese möchte ich in den kommenden Jahren konsequent weiterentwickeln.

Dazu gehört für mich, unsere Stadt finanziell handlungsfähig zu halten. Es geht um gute Bedingungen für Familien und Kinder, moderne Schulen und eine leistungsfähige Verwaltung. Es geht um unsere Vereine und das Ehrenamt, um Tourismus und Gesundheit, um unsere Unternehmen und Arbeitsplätze und um eine Infrastruktur, auf die sich die Menschen verlassen können.

Gleichzeitig müssen wir offen für neue Ideen und Entwicklungen bleiben.

Nicht jede Herausforderung der kommenden acht Jahre kennen wir heute schon. Umso wichtiger ist es, dass Entscheidungen unabhängig getroffen werden können und sich daran orientieren, was für Bad Iburg und die Menschen in unserer Stadt richtig ist.

Diese Unabhängigkeit möchte ich mir auch weiterhin bewahren.

Bürgermeister für ganz Bad Iburg

In den vergangenen fünf Jahren durfte ich unzählige Gespräche führen. Mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Initiativen, Unternehmen, Ehrenamtlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Verwaltung und vielen weiteren Menschen, die Bad Iburg mitgestalten.

Diese Gespräche sind für meine Arbeit wichtig.

Denn ein Bürgermeister kann eine Stadt nicht allein gestalten. Gute Entscheidungen entstehen dort, wo unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen zusammenkommen, wo zugehört und diskutiert wird und wo am Ende auch der Mut vorhanden ist, Verantwortung zu übernehmen.

Dabei war und bleibt mein Anspruch, Bürgermeister für ganz Bad Iburg zu sein.

Für Glane genauso wie für Ostenfelde, Sentrup und Visbeck. Für unsere Vereine und Unternehmen, für Familien, junge Menschen und ältere Generationen – und für alle, die hier leben und unsere Stadt zu ihrem Zuhause gemacht haben.

Warum ich weitermachen möchte

Ich möchte nicht weitermachen, weil nach fünf Jahren einfach die nächsten acht folgen sollen.

Ich möchte weitermachen, weil ich überzeugt davon bin, dass wir in Bad Iburg noch viel erreichen können.

Weil Projekte, die wir begonnen haben, konsequent weitergeführt werden müssen. Weil neue Ideen entstanden sind. Weil es Chancen gibt, die wir nutzen sollten. Und weil ich auch nach fünf Jahren mit großer Motivation an die Arbeit für unsere Stadt gehe.

Ich kenne inzwischen sehr genau die Möglichkeiten, aber auch die Herausforderungen unseres Bürgermeisteramtes. Diese Erfahrung möchte ich nutzen, um Bad Iburg gemeinsam mit Ihnen weiterzuentwickeln.

Dabei möchte ich auch in Zukunft ansprechbar bleiben, zuhören, unterschiedliche Meinungen ernst nehmen und Entscheidungen nachvollziehbar erklären.

Und ich möchte weiterhin den Mut haben, Entscheidungen zu treffen – auch dann, wenn sie nicht immer bequem sind.

Am 13. September entscheiden Sie

Die Bürgermeisterwahl am 13. September entscheidet darüber, wer Bad Iburg in den kommenden acht Jahren führen und gemeinsam mit Ihnen weiterentwickeln wird.

Ich bin bereit, diese Verantwortung erneut zu übernehmen.

Mit der Erfahrung aus fünf Jahren als Bürgermeister. Mit vielen Ideen für die kommenden Jahre. Und vor allem mit dem festen Willen, mich weiterhin mit ganzer Kraft für Bad Iburg einzusetzen.

Ich möchte den begonnenen Weg gemeinsam mit Ihnen weitergehen und Bad Iburg als attraktive und lebenswerte Stadt erhalten und weiterentwickeln.

Am 13. September bitte ich Sie um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme.