Rathaussturm der Roten Hähne – Ich hatte keine Chance

Rathaussturm der Roten Hähne – Ich hatte keine Chance

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Gegen die Roten Hähne ist kein Ankommen.

Auch in diesem Jahr stand fest – das Rathaus wird gestürmt. Und natürlich habe ich als Bürgermeister zunächst alles versucht, um die Stellung zu halten. Argumente, Durchhalteparolen, ein bisschen Selbstüberschätzung – gehört schließlich dazu.

Aber seien wir ehrlich: Gegen so viel närrische Energie, Humor und gute Laune war das von Anfang an ein aussichtsloses Unterfangen.

Die Machtübernahme läuft

Mit lautstarker Unterstützung, bester Stimmung und jeder Menge Karnevalsgefühl wurde das Rathaus schließlich „eingenommen“. Und so blieb mir nichts anderes übrig, als mich zu ergeben und den Rathausschlüssel feierlich zu übergeben.

Für drei Tage liegt die Macht nun – zumindest symbolisch – beim Jubiläumsprinzenpaar der KG Roter Hahn von 1935 e.V..

Ich sage es, wie es ist: Das haben sie sich verdient.

Drei Tage Ausnahmezustand

Der Rathaussturm ist jedes Jahr ein Highlight der fünften Jahreszeit in Bad Iburg. Es wird gelacht, gescherzt, gesungen – und das Rathaus darf einmal im Jahr ganz offiziell den Ernst des Alltags ablegen.

Für mich heißt das: kurzzeitig entmachtet.
Zumindest bis Montagabend, wenn der Schlüssel wieder seinen Weg zurückfindet.

Danke für diesen großartigen Moment

Solche Veranstaltungen zeigen, wie viel Lebensfreude in unserer Stadt steckt. Der Rathaussturm war eine rundum gelungene Aktion mit viel Herz, Humor und echter Karnevalsstimmung.

Mein Dank gilt allen, die diesen besonderen Moment möglich gemacht haben – für die gute Laune, die Energie und den großartigen Einsatz.

Bad Iburg lebt den Karneval – und genau solche Momente zeigen, wie wichtig Tradition, Ehrenamt und gemeinsames Feiern für unsere Stadt sind.

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